Das Piceno im Süden der Marken hat seine Wurzeln bereits
in prähistorischer Zeit. Mit dem Verschwinden der Picener
vollzog sich eine große soziale Umwälzung. Im
ganzen Land sind noch die Reste von ehemaligen Siedlungen,
Gebäuderesten und Begräbnisstätten vorhanden,
und es werden noch viele antike Schmuckstücke und andere
Gegenstände aus dieser Zeit gefunden.
Mit dem Aufkommen des römischen Imperiums fanden tiefgreifende
Veränderungen und Beeinflussungen des täglichen
Lebens statt.
Im weiteren Verlauf der Geschichte wurden die Marken von
den Langobarden besetzt und gehörten danach zum Vatikanischen
Kirchenstaat. Das Piceno wurde zum Mittelpunkt einer blühenden
kulturellen und künstlerischen Periode. Während
des Mittelalters übten die Benediktiner Farfense einen
außerordentlichen Einfluss aus. Die zahlreichen Museen
im ganzen Land zeugen von der kulturellen Vielfalt und Lebhaftigkeit
der Bevölkerung.